Wir saßen oft abends auf dem Sofa und fragten uns: Wie soll das jemals klappen? Ein Haus mit Garten, Platz für die Kinder – dieser Traum schien in weiter Ferne. Die Hauspreise stiegen, unsere Ersparnisse reichten kaum für die Kaufnebenkosten und die Bank verlangte immer mehr Eigenkapital. Und trotzdem haben wir es geschafft.
In diesem Beitrag nehme ich dich mit in unsere Geschichte – wie wir es mit einem smarten Nebeneinkommen und klarer Planung geschafft haben, uns unseren Traum vom Eigenheim doch noch zu erfüllen. Ohne Lottogewinn. Ohne Erbschaft. Sondern mit Plan B.
Der Wendepunkt: Als uns klar wurde, dass der Vollzeitjob nicht reicht
Beide von uns arbeiteten 41 Stunden pro Woche. Wir dachten: „Wenn wir fleißig sparen, schaffen wir das schon.“ Aber nach Abzug von Miete, Lebensmitteln und Versicherungen blieb oft kaum etwas übrig – und sehr bald würden auch noch Kosten für die Kinderbetreuung dazu kommen. Wir rechneten – und merkten: Mit unserem regulären Einkommen bräuchten wir über 10 Jahre, um genug Eigenkapital anzusparen. Und dann wären wir so alt, dass wir keinen Kredit mehr abbezahlen könnten – denn der hätte bei einem Hauspreis von 700.000 Euro (und ja, die Hauspreise hier in der Gegend sind leider so hoch) und aufwärts so hoch sein müssen, dass ohnehin kaum eine Chance der Rückzahlung bestünde. Und ganz bestimmt wollten wir unserem Sohn keine Schulden vererben.
Uns wurde klar, dass je länger wir warten, die Chance auf ein Eigenheim immer kleiner wird – denn die Zeitspanne, die man zur Tilgung des Hauskredits hat, wird immer kürzer. Das war der Moment, in dem wir umgedacht haben.
Die Idee: Nebeneinkommen gegen steigende Hauspreise
Wir haben uns hingesetzt und überlegt: Welche Fähigkeiten haben wir? Was können wir nebenbei machen, ohne komplett überfordert zu sein?
Wir entschieden uns für zwei Dinge:
- Ein Online-Nebeneinkommen aufbauen – mit Bloggen, digitalen Produkten und Freelancing.
- Haushaltskosten radikal durchleuchten – von Lebensmitteleinkauf über Versicherungen bis zu Energieverträgen.
Diese Kombination brachte plötzlich Bewegung in unsere Finanzen – und vor allem das Gefühl, endlich aktiv etwas für unser Ziel zu tun. Auch bei diesen hohen Hauspreisen. Denn jetzt hatte ich wieder Hoffnung.
Unsere 3 wichtigsten Learnings
1. Kleine Einnahmen machen einen großen Unterschied
Wir starteten klein – mit ersten Einnahmen aus Textaufträgen, ein paar Euro durch Affiliatelinks, später auch E-Books. Klingt nicht nach viel, aber: 300–500 € monatlich zusätzlich bedeuten 3.600–6.000 € im Jahr. Und diese flossen direkt aufs Sparkonto für unser Eigenheim. Inzwischen ist das zusätzliche Nebeneinkommen deutlich höher, aber was ich sagen möchte: auch mit vermeintlich kleineren Zusatzbeträgen lässt sich im Bereich der Hausfinanzierung wirklich viel erreichen, vor allem wenn man sich die Hauspreise heutzutage anschaut!
Damit dir das auch gelingt, habe ich dir einen kleinen Guide „Eigenkapital aufbauen mit wenig Gehalt“ geschrieben, den du dir einfach so – für 0 Euro – anfordern kannst! Darin lernst du anhand einer Schritt für Schritt-Anleitung, wie auch du dein eigenes Online-Business aufbauen und dein Einkommen erhöhen kannst. Und ich sagte ja schon… 300–500 € im Monat machen bereits einen enormen Unterschied auf ein Jahr gesehen (aber du kannst auch noch viel mehr erreichen!): Hier geht’s zum Guide!
2. Spartipps bringen echten Spielraum
Wir haben nicht „nur“ verdient – sondern auch klug gespart. Hier unsere größten Gamechanger:
- Einkäufe mit Wochenplan und Budget
- Secondhand für Kinderkleidung & Möbel
- Versicherungen & Stromanbieter gewechselt
- Streaming-Abos gestrichen
Jeder eingesparte Euro wanderte direkt ins Eigenheim-Konto.
3. Realistisches Ziel, klarer Zeitrahmen
Unser Ziel war konkret: 30.000 € Eigenkapital in 3 Jahren. Dafür legten wir monatliche Sparziele fest – und feierten jedes erreichte Zwischenziel. Dabei hatten wir die Hauspreise in unserer gewünschten Wohngegend immer im Blick.
So sieht unser Leben heute aus
Drei Jahre später stehen wir in unserem eigenen Zuhause. Kein Luxus – aber genau das, was wir wollten: Ein kleines Haus mit Garten, ruhige Nachbarschaft, Platz zum Wachsen.
Wir zahlen heute etwa genauso viel Kreditrate wie früher Miete. Und das Wichtigste: Wir haben es selbst geschafft. Mit Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und einem klaren Plan.
Was du mitnehmen kannst
Wenn du das Gefühl hast, dein Gehalt reicht niemals für ein Eigenheim – du bist nicht allein. Aber du bist auch nicht machtlos. Du kannst dir deinen Traum immer noch erfüllen – auch wenn du kein Eigenkapital hast!
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