Der Traum vom Eigenheim – wir hatten ihn, wie so viele. Doch mit Kind, einer hohen Miete (und die ist hier in der Gegend wirklich teuer) und Vollzeitjobs, die uns zwar über Wasser hielten, aber kaum Spielraum ließen, schien er unerreichbar. Die Bank winkte ab: „Zu wenig Eigenkapital.“ Wir hätten noch Jahre sparen müssen – und dann bleibt kaum Zeit, einen so hohen Kredit wir er bei den aktuellen Hauspreisen nötig wäre noch zurückzuzahlen. Doch anstatt den Traum aufzugeben, haben wir umgedacht. In diesem Beitrag zeigen wir dir ehrlich und Schritt für Schritt, wie wir mit zwei Nebenjobs in nur drei Jahren genug Eigenkapital fürs Haus angespart haben, um unser Haus zu finanzieren.
Unsere Ausgangslage: Zwei Jobs, ein Kind, kaum Rücklagen
Unsere Situation war keine Ausnahme: Zwei normale Jobs, hohe Lebenshaltungskosten, wenig übrig am Monatsende. Rücklagen für ein Haus? Fehlanzeige.
Uns war klar: Ohne zusätzliches Einkommen würden wir niemals in absehbarer Zeit genug Eigenkapital fürs Haus ansparen können – schon gar nicht bei den aktuellen Immobilienpreisen.
Mehr erfahren: Warum ein 9-to-5 Job alleine nicht reicht
Der Plan: Zwei passende Nebenjobs, die zu unserem Alltag passen
Wir brauchten Nebenjobs, die wir neben Kindern und Arbeit stemmen konnten. Unsere Wahl fiel auf:
1. Virtuelle Assistenz (VA)
Ich übernahm Aufgaben für Online-Businesses: E-Mails, Social Media, Blogpflege. 5–10 Stunden pro Woche, flexibel und gut bezahlt. Einstieg über VA-Plattformen und Netzwerke.
2. Freelance-Texten & Bloggen
Mein Mann schrieb Blogartikel und Website-Texte für kleinere Unternehmen. Anfangs über Jobportale, später kamen Kunden durch Empfehlungen.
In Kombination brachten uns diese Nebenjobs monatlich zwischen 600 und 1.200 € zusätzlich ein – das meiste davon landete direkt auf dem Eigenheim-Konto (das kann ich euch nämlich nur empfehlen: eröffnet dafür ein eigenes Sparkonto – so seht ihr den Fortschritt und bleibt zum Sparen motiviert).
Diese beiden Jobs passten super zu uns und unserer Situation als Eltern. Viele weitere Ideen findest du übrigens in unserem 0 Euro-E-Book, das dir dabei hilft, dein eigenes Einkommen für den Hauskauf zu erhöhen (inkl. Schritt für Schritt-Anleitung).
Unsere finanzielle Strategie, um genug Eigenkapital fürs Haus zu sparen
Wir behandelten unsere Nebeneinkünfte wie ein Projekt:
- Eigenes Sparkonto fürs Haus
- Monatliches Ziel: 800 € sparen
- Einnahmen automatisiert auf Sparkonto übertragen
Dazu nutzten wir eine einfache Excel-Tabelle, um Fortschritte zu verfolgen. Jeder Euro zählte. Und ich sag euch: das motiviert total!
Spartipps, die unsere Rücklagen beschleunigt haben
Neben dem Mehrverdienen haben wir auch smarter gespart:
- Verträge vergleichen & kündigen
- Lebensmittel günstiger planen
- Secondhand statt neu
- Urlaub zu Hause statt Fernreise
So wuchs unser Sparkonto gleich doppelt so schnell.
Das Ergebnis: 28.000 € Eigenkapital in 3 Jahren c- genug Eigenkapital fürs Haus
Es war nicht immer einfach – aber es hat sich gelohnt. Nach drei Jahren hatten wir genug Eigenkapital, um die Kaufnebenkosten zu decken und eine solide Baufinanzierung zu bekommen.
Heute wohnen wir in unserem Haus. Kein Palast, aber unser Zuhause. Und jedes Mal, wenn wir im Garten sitzen, wissen wir: Das haben wir uns selbst aufgebaut.
Was du daraus mitnehmen kannst
👉 Zwei gut gewählte Nebenjobs können den Unterschied machen – wenn du sie strategisch nutzt.
👉 Es geht nicht um Überarbeitung, sondern um smarte Planung und Fokus.
👉 Hol dir unseren Guide für 0 Euro: „Eigenkapital aufbauen mit wenig Gehalt“ – vollgepackt mit Ideen, Tools und Praxiswissen. So klappt’s auch in Elternzeit und Teilzeit mit dem Sparen für’s Eigenheim.
So kannst auch du genug Eigenkapital fürs Haus ansparen und deinen Traum eines Eigenheims verwirklichen!







